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Dresden: Albertinum

 Albertinum

Das Albertinum wurde 1884 - 87 von Carl Adolf Canzler auf den Grundmauern des ehemaligen Zeughauses als Museum und Archivbau an der Brühlschen Terrasse errichtet. Das Albertinum beherbergt gegenwärtig die Gemäldegalerie Neue Meister (bis 1992 auch die alten Meister), das grüne Gewölbe mit dem Münzkabinett, die Skulpturen-Sammlung und wichtige Sonderausstellungen.

Nicht die Architektur des Gebäudes zieht die Besucher aus aller Welt an, sondern sein Inneres. Denn darin befindet sich das berühmte Grüne Gewölbe, mit seinen märchenhaften Schätzen. Nicht allein die immensen Werte edelster Materialien, wie Gold, Silber, Diamanten, Bernstein und Elfenbein, sondern auch deren meisterhafte künsterlerischen Verarbeitung haben dem Grüne Gewölbe den Ruf der bedeutendsten Schatzkammer Europas eingebracht. Aus Platzmangel kann nur die Hälfte des wirklich vorhandenen gezeigt werden. Den Höhepunkt sächsischer Goldschmiedekunst stellen zweifellos die Arbeiten von Johann Melchior Dinglingers (1664-1731) dar. Er fertigte als Hofjuwelier vom August dem Starken "Das Goldene Kaffeezeug" an. Dieses Service besteht aus golden emaillierten Tassen und Gefäßen, reich geschmückt mit Edelsteinen
Achtung: Die Sammlung ist in das in das Residenzschloß umgezogen. Es wird täglich nur eine begrenzte Personenzahl eingelassen.

 Skulpturen-Sammlung Ein Kleinod der Juwelierkunst ist der berühmte "Hofstaat zu Dehli" hier wurden 137 goldene und bunt emaillierte Figuren und über 5 0000 Diamanten, Rubine, Smaragde und Perlen verarbeitet. Der "Hofstaat zu Dehli " kostete 58.485 Taler, als Vergleich 42.000 Taler kostete der Rohbau vom Schloß Moritzburg.

Galerie Neue Meister

Sie finden im Albertinum auch die Galerie "Neue Meister" dazu gehört die deutsche Malerei vom Klassizismus über die Romantik bis zur Gegenwart.

Skulpturenammlung

Die Skulpturensammlung reicht von der Antike bis zur Moderne.

August der Starke legte durch Ankauf antiker Marmorbildwerke den Grundstock für die Dresdner Antikensammlung. Sie war bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts eine der bedeutendsten außerhalb Italiens. Sie finden ca. 500 Mamorskulpturen zumeist römische Nachschöpfungen griechischer Meisterwerke in der Renaissance Halle des Albertinums. Zu den besonderen Kostbarkeiten zählt die Statue eines Siegerknaben der sogenannte "Dresdner Knabe" nach Polyklet, die einzige Kopie der verschollenen Mänade des Skopas.

Nur wenige Schritte entfernt finden Sie weitere historische Stätten, wie das Residenz-Schloß und den Zwinger mit weiteren Ausstellungen


 

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